In eigener Sache: Meine Präsenz auf Twitter und Facebook

Typewriter

29. April 2018   —   Die marktführenden „sozialen Netzwerke“ sind Fluch und Segen zugleich: Einerseits ermöglichen sie einfache Vernetzung und rasche Verbreitung von Informationen, andererseits Monopolisierung, zentrale Kontrolle, Überwachung und Zensur. Seit einigen Wochen bin ich nun selbst auf Facebook und Twitter präsent. Warum?

Der Auslöser, mich darauf einzulassen, war eine Recherche zur Berichterstattung der ARD. Ich wollte einige Redakteure persönlich kontaktieren, fand aber keine E-Mail-Adressen, sondern bloß persönliche Twitter-Accounts. Daher meldete ich mich kurzentschlossen selbst bei Twitter an und fand tatsächlich ins Gespräch mit den Damen und Herren vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die öffentliche Debatte wurde so interessant, dass mein Kollege Stefan Korinth sie zum Thema eines Artikels machte. Die Tweets dieser Diskussion erreichten am Ende fünfstellige Leserzahlen.

Seither schreibe ich regelmäßig auf Twitter und kommentiere aktuelle Meldungen kurz und prägnant, ähnlich wie in meiner seinerzeitigen Arbeit als Redakteur für die „Hinweise des Tages“ bei den NachDenkSeiten. Wen das interessiert, der kann mir gern auf Twitter folgen.

Facebook nutze ich eher passiv, vor allem als „Zweigstelle“ dieses Blogs. Alles was hier erscheint, wird am selben Tag auch bei Facebook veröffentlicht. So können aktive Facebook-Nutzer mit großem Freundeskreis dort sehr einfach Artikel von mir teilen. Man findet meinen Kanal hier.

Allerdings: Über kurz oder lang wird wohl kein Weg an gemeinnützigen Alternativen zu diesen kommerziell ausgerichteten Quasi-Monopolen vorbei führen. Das Netzwerk Human Connection startet gerade mit einer Testversion, mittlerweile berichten auch Mainstream-Blätter wie Zeit Online, die den Facebook-Herausforderer bislang weitgehend totschwiegen, wohlwollend darüber. Finden sich genug Unterstützer, dann könnte es funktionieren, eine Alternative zu den – immer regierungsnäher agierenden – Marktriesen auf die Beine zu stellen.

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Ein Gedanke zu „In eigener Sache: Meine Präsenz auf Twitter und Facebook

  1. palina

    Verstehe ihren Schritt, sich den (A)sozialen Netzwerken anzuschließen. Für mich als Privatperson ein no go. Human Connection unterstütze ich regelmäßig mit einem Dauerauftrag. Finde ich auch eine tolle Sache.

    Gefällt 1 Person

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