Fall Skripal: Wenn Fakten zu „Narrativen“ werden

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11. März 2019   —  Einige Gedanken zu russischer und westlicher Propaganda, sowie einer zunehmenden Eintrübung des Denkvermögens in Wissenschaft und Medien

Am angesehenen Londoner King’s College, einer der größten und ältesten Universitäten Großbritanniens, wurde jüngst eine 140 Seiten umfassende Studie zu „gezielter Desinformation“ durch russische Staatsmedien veröffentlicht. Der Untersuchung zufolge machen RT und Sputnik „Nachrichten zur Waffe“ und verbreiten insbesondere im Fall Skripal unzählige, teils widersprüchliche Narrative, also Erzählungen. Tenor des Papiers: Die Russen wollen uns täuschen und verwirren. Der ARD Faktenfinder präsentierte die Studie dem deutschen Publikum und schloss sich den britischen Analysen weitgehend an. Soweit nichts Neues. Dennoch birgt die Untersuchung Interessantes. (hier weiterlesen)

Bild: Wladimir Putin und Angela Merkel am 18. August 2018 in Meseberg; Foto: Kreml, CC BY 4.0

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