„Der Klassenbegriff ist planmäßig zerstört worden“

Bernd Stegemann

14. März 2019   —   Prof. Bernd Stegemann über die Aufstehen-Bewegung, über Ausgrenzung, Doppelmoral und das Fehlen einer linken Erzählung, „die die soziale Frage ins Zentrum stellt“

Paul Schreyer: Herr Stegemann, Sie sind seit 20 Jahren Dramaturg am Theater, außerdem Professor an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, Autor von politischen Sachbüchern und seit 2018 auch Vorsitzender des Trägervereins der Aufstehen-Bewegung. Zunächst: Wie ist zur Zeit der Stand bei „Aufstehen“? Wie geht es weiter nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht aus der Spitze der Sammlungsbewegung? (weiterlesen bei Telepolis)

Foto: Katrin Ribbe

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Ein Gedanke zu „„Der Klassenbegriff ist planmäßig zerstört worden“

  1. marie

    bei telepolis wird ja reichlich kommentiert – mit viel zuspruch und lob für stegemann … und auch mich hat gefreut, dass die politik (wagenknecht) sich mit der kunst (stegemann) verbündet hat … zu einer sammelbewegung … einem „#aufstand“

    jedoch gibt es einen öffentlichen linken gegenpart zu stegemann: rene pollesch … und ich würde mir nichts mehr wünschen, als wenn die beiden es schaffen würden, diesen gemeinsam öffentlich auszutragen … dies ist jedoch nicht der fall und so bleibt es jedem selbst überlassen, dies für sich in seinen eigenen gedanken durchzuspielen (doch wer hat schon soviel zeit und interesse???)

    also ich kritisiere mal stegemann, der die form einer geschichtserzählung bevorzugt, in der er eine figur schafft, die mit der bratpfanne neben all den schrecklichen geschichten der realität steht und mutig zuhaut und den klassenkampf damit illustriert.

    pollesch stellt lieber personen auf die bühne, die genau die geliebten visonen einfach darstellen … den pop … die liebe, die freiheit SELBST ist auf der bühne … so wie es die chilenen geschafft haben pinochet zu vertreiben … jaja, ich stehe auf der seite des pop und nicht des stalinismus der klassenkämpfe … die ich zwar verstehe … die aber HEUTE zu viel schaden anrichten … nix mehr zu gewinnen haben … und NEIN!!!! es ist keine „aufweichung“ des inhalts, aber eine zeitgemäße FORM … und beides gehört zusammen, was soll ich mit inhalt OHNE form … oder in peinlich – langweiliger form?????????????

    wen es interessiert und bitte nichts falsch verstehn will (dies sind nicht meine „leitmedien“), aber bieten informationen zu meinem thema:

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-die-regeln-des-spiels-1.3340477
    https://www.nzz.ch/feuilleton/der-neoliberalismus-ist-eine-hegemoniale-ideologie-wie-frueher-das-christentum-ld.1387425

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