Archiv des Autors: Paul Schreyer

Der „Holocaust-Leugner“ Ken Jebsen: Eine Klarstellung

Jebsen

22. August 2019   —   Nach der Veröffentlichung meines letzten Artikels zu einer fragwürdigen Aktion der BILD-Zeitung wird aktuell erneut behauptet oder zumindest nahegelegt – unter anderem vom Politiker Volker Beck sowie vom Journalisten Benjamin Weinthal – Ken Jebsen sei erwiesenermaßen ein Holocaust-Leugner. Da dieser Vorwurf strafrechtlich relevant ist und zugleich keine Belege dafür präsentiert werden, veröffentliche ich im Folgenden Auszüge aus einem Interview, in dem Jebsen sich ausführlich zu diesem Vorwurf äußert sowie zu den konkreten Umständen seines Rauswurfs beim RBB im Jahr 2011. Das Interview erschien 2016 in dem Buch „Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabhängigkeit zurückgewinnen kann – Der Macher von KenFM im Gespräch mit Mathias Bröckers“. Die folgenden Passagen finden sich darin auf den Seiten 52 bis 85. Hervorhebungen sind von mir. Weiterlesen

Werbeanzeigen

„Lupenreiner Antisemitismus“

Erbel

20. August 2019   —   Wie nach einer Intervention der Bild-Zeitung zuerst das Auswärtige Amt einknickte und dann die Deutsche Welle sich selbst zensierte   —   Der Streit um den Iran bleibt einer der brisantesten Konflikte der Weltpolitik. Vordergründig geht es um Atomwaffen, Terrorismus und Menschenrechte, hintergründig um Öl und regionale Vorherrschaft. Israel und die USA agieren als die großen Gegenspieler des Iran, Deutschland laviert unentschlossen in der Mitte. Die folgende Geschichte, die sich vor diesem Hintergrund abgespielt hat, kann als Lehrstück in politischer PR gelten, als Fallbeispiel für leere Behauptungen, die Wirkung entfalten, da kaum jemand wagt, sie zu hinterfragen. (weiterlesen bei Telepolis)

Bild: Screenshot KenFM

Angst vor dem Einmarsch

Noble Jump 2015 a

14. August 2019   —   Das ZDF hat einen Film über „Deutschlands Rolle in der Nato und der Welt“ und die „Angst vor dem Einmarsch feindlicher Truppen“ produzieren lassen. Der Feind steht wie gewohnt im Osten – und die Filmemacher schwärmten während ihrer Recherche öffentlich von „tollen Tagen in Washington“. Soll man dazu noch irgendetwas sagen? Weiterlesen

Rainer Mausfeld: Angst und Macht

WEST_Mausfeld_Angst_lay7.indd2. Juli 2019   —   Heute erscheint ein neues Buch von Rainer Mausfeld: „Angst und Macht: Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“. In dem schmalen, gut 120 Seiten umfassenden Band gelingt es dem Autor erneut, wie nur wenigen sonst, die Grenzen des öffentlichen Denkens zu beleuchten. Mausfeld erklärt und analysiert Ideologien, die vielen als unhinterfragbare Naturgesetze erscheinen. Er eröffnet damit einen verloren gegangenen gedanklichen Bewegungsspielraum, der notwendige Voraussetzung jeder gesellschaftlichen Veränderung ist. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages veröffentliche ich im Folgenden einen Auszug aus dem Buch. Weiterlesen

Die Antisemitismus-Falle: Wie ein Begriff manipuliert und entwertet wird

Merkel Netanjahu-a

25. Juni 2019   —   Lanciert von der ZEIT-Stiftung und unterstützt unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung ist am 12. Juni eine neue Webseite vorgestellt worden, auf der über Antisemitismus im Alltag aufgeklärt werden soll. Präsentiert werden dort Aussagen, die den Machern zufolge „offen oder versteckt antisemitisch“ sind, sowie Argumente, mit denen solchen Äußerungen begegnet werden kann. Der Ansatz erscheint löblich, doch schaut man genauer hin, stellen sich Fragen – die letztlich zum Kern des deutsch-israelischen Verhältnisses führen. Weiterlesen bei den NachDenkSeiten

Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen am 25. Februar 2014 (Foto: Bundesregierung/Kugler)

MULTIPOLAR wird starten können – dank Ihnen!

Standbild Paul Uli Stefan 2a

24. Juni 2019   —   Das Crowdfunding für unser geplantes Online-Magazin MULTIPOLAR ist erfolgreich verlaufen und es haben sich außerdem zahlreiche Interessenten für ein Abonnement bei uns gemeldet. Mit anderen Worten: Wir werden starten können. Für das entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Weiterlesen