Archiv der Kategorie: Interviews

„Man wünschte, dass sich Herr Maas die deutsche Geschichte vor Augen führt“

Stalingrad

4. August 2018   —   Der Literaturprofessor Carsten Gansel über seine Erfahrungen in Moskau, deutsche „wertorientierte Außenpolitik“ und „blinde Flecken“ im Umgang mit Russland Weiterlesen

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„Mich macht so eine Selbstgefälligkeit sprachlos“

9. September 2016   —   Ulrich Teusch ist Journalist, Autor, Professor für Politikwissenschaft und Betreiber eines medienkritischen Blogs. In seinem neuen Buch Lückenpresse – Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten  analysiert er die aktuelle Vertrauenskrise der Medien und spürt den tieferliegenden Ursachen nach. Ein Gespräch über Selbstzensur, doppelte Standards und Medien, die vom „Wachhund“ zum „Kampfhund“ mutieren. Weiterlesen

„Ramstein liegt auf deutschem Staatsgebiet“

25. August 2016   —   Dieter Deiseroth war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2015 Richter am Bundesverwaltungsgericht. Er publizierte immer wieder zu Fragen des Völkerrechts, insbesondere in Zusammenhang mit dem sogenannten „Krieg gegen den Terror“. Deiseroth ist Mitglied der internationalen Juristenvereinigung IALANA, die sich für ein weltweites Verbot von Atomwaffen einsetzt. Im Interview mit Paul Schreyer spricht er über die Verantwortung und die rechtlichen Pflichten der Bundesregierung in Bezug auf das US-Drohnenprogramm, die juristische Seite der US-Truppenstationierung in Deutschland, sowie die aktuellen Bestrebungen in der deutschen Politik, einen Bundeswehreinsatz im Innern als rechtlich unbedenklich zu definieren. Weiterlesen

„Eine unglaubliche Verödung des öffentlichen Lebens“

Ein Gespräch mit dem Geschichtsphilosophen Hauke Ritz über den Westen, Russland und die unbewusste Präsenz des Religiösen in der Politik

17. September 2014   —   Hauke Ritz, Jahrgang 1975, ist Autor u.a. mehrerer Essays in den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ und veröffentlichte zuletzt das Buch „Der Kampf um die Deutung der Neuzeit“. Weiterlesen

„Hier muss kräftig gegengesteuert werden“

Ein Gespräch mit Bundesrichter Dieter Deiseroth zur NSA-Affäre, zu Geheimverträgen, Verfassungsbrüchen und der Souveränität Deutschlands.

4. November 2013   —   Dr. Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht, hat eine Debatte zu möglichen rechtspolitischen Folgerungen aus der NSA-Affäre angestoßen. In der aktuellen Ausgabe der „Zeitschrift für Rechtspolitik“ erschien sein Aufsatz „Nachrichtendienstliche Überwachung durch US-Stellen in Deutschland – Rechtspolitischer Handlungsbedarf?“. TELEPOLIS hatte die Gelegenheit, ihn dazu zu interviewen. Weiterlesen