Schlagwort-Archive: Finanzkrise

Das Geschäft mit den Staatsschulden

29. Februar 2016   —   Woher nehmen die Banken eigentlich das Geld, das sie dem Staat leihen? Und bei wem landen am Ende die Zinsen? (Anmerkung: Dieser Text stammt aus dem gerade erschienen Buch “Wer regiert das Geld?”, dort auf S. 69-79)

Wenn etwas auf der Welt stabil wächst, dann sind es die Staatsschulden. Eine beliebte Erklärung dafür lautet, dass Regierungen einfach grundsätzlich schlecht haushalten und zu viele „Wohltaten“ unter ihren Bürgern verteilen, um von diesen wiedergewählt zu werden. Im Großen und Ganzen, so heißt es, lebten die Staaten über ihre Verhältnisse. Daher müsse dringend gespart werden. Man könne sich vieles einfach nicht mehr länger leisten, man lebe auf Kosten der eigenen Kinder. Wie sollten die bloß die ganzen Schulden jemals zurückzahlen? … hier weiterlesen

„Aktuell herrscht Ausnahmezustand“

Der Wirtschaftssoziologe Joseph Huber über Geldschöpfung, eine „ratlose Finanzorthodoxie“ und die Chancen der Vollgeldreform

26. September 2012   —   Professor Joseph Huber, 63, ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftssoziologie an der Universität Halle (1) sowie Autor der Bücher „Monetäre Modernisierung“ (Marburg, 2011) und „Die Vollgeld-Reform“ (Solothurn, 2012). (2) Er ist außerdem Mitgründer der Monetative, (3) einer Initiative, die sich dafür einsetzt, die Geldschöpfung wieder ausschließlich in öffentliche Hand zu übertragen. Telepolis stellte dieses Reformkonzept bereits im Februar 2012 in einem Artikel vor. (4) Weiterlesen

Eine neue Geldordnung

1. Februar 2012   —   Eine wesentliche Ursache der in den letzten Jahrzehnten immer häufiger auftretenden Finanzkrisen liegt in der unkontrollierten Geldschöpfung der privaten Banken aus dem Nichts. Die sogenannte „Vollgeldreform“ könnte das ändern, wird aber bisher kaum öffentlich diskutiert. Nun äußern sich erstmals führende Politiker zum Thema. Weiterlesen

Geld aus dem Nichts

18. Dezember 2011   —   Während die weltweite Banken- und Finanzkrise – die derzeit zur „Eurokrise“ uminterpretiert wird – in ihr fünftes Jahr geht, verschwinden Stück für Stück demokratische Spielregeln. Wesentliche Ursachen der Instabilität, wie etwa die private Geldschöpfung, bleiben weiter tabu. Weiterlesen